Hard Rock Café

Burger en masse im Hard Rock Cafe – Berlin Kurfürstendamm

Ein Burger Workshop im Hard Rock Cafe Berlin

Leckere Burger gibt es in Berlin mittlerweile einige. Wo es den besten Burger Berlins gibt, ist höchst spekulativ, spielen doch persönliche Vorlieben und Geschmäcker eine viel zu wichtige Rolle. Für Liebhaber des kleinen, runden Weizenbrötchens, wie mich, bietet Berlin eine riesige Auswahl an verschiedensten leckeren Burgern. Wenn man mich fragt, dann denke ich bei einem guten, “echten” Burger zuerst an das Bird oder an das White Trash. Je nachdem, ob es mir um das Fleisch oder um die Location geht.

In der letzten Woche ist ein neues Lokal an meinem Burgerhorizont aufgetaucht. Das Hard Rock Cafe am Kurfürstendamm in Berlin Charlottenburg. Zugegeben, es hätte eines großen Zufalls benötigt, wenn ich auf der Suche nach einem leckeren Burger von alleine den Weg in das Hard Rock Cafe gefunden hätte. Eine Einladung zu einem Burger Workshop hat diesen Zufall etwas beschleunigt.

“Burger Workshop? Was isn das?” Ja, eine berechtigte Frage. Im Großen und Ganzen war es eine nette kleine Werbeveranstaltung. Ein paar Berliner Blogger wurden eingeladen, um die Leckereien des Hard Rock Cafes zu probieren und sich an einer eigenen Kreation zu versuchen. Das schöne an der Veranstaltung war, dass es relativ locker ablief und die Burger des Hauses trotz dieser Werbeveranstaltung bedenkenlos zu empfehlen sind.

Der Koch, die HRC Marketing Crew, alle Blogger und der Fotograf haben einen fantastischen Job gemacht. Ich war erstaunt über die lockere Atmosphäre und Ausgelassenheit. Mir hat am besten der Burger mit dem Blauschimmelkäse und der Veggie Burger mit dem Portobellopilz geschmeckt. Pommes = Spitze! Cocktails = Weltklasse! Aber auch teuer!
Nadja – berlinerfresse.com

Da ich euch nicht mit den Details der Herstellung und Zubereitung langweilen möchte, fasse ich das Ganze mal kurz zusammen. Die Burger im Hard Rock Cafe bestehen ausschließlich aus frischen und hauptsächlich aus regionalen Zutaten. Fertigprodukte müssen, glücklicherweise, draußen bleiben. Das finde ich persönlich schon mal total gut und ist für mich definitiv ein Grund das Hard Rock Cafe in meine persönliche Burgerlandkarte aufzunehmen.

Die Burger

Direkt am Anfang des Abends hatten wir das Vergnügen ein Tablett auf unserem Tisch begrüßen zu dürfen, auf dem die gesamte Kollektion des Hard Rock Cafes, wie auf einem Laufsteg, präsentiert wurde.

An dieser Stelle möchte ich unserem sehr netten Tischnachbarn, Peter Eichhorn – eichiberlin.com, danken. Neben den interessanten Gesprächen und Tipps über die Berliner Barszene, leckerem Essen und den New Yorker Gourmet-Underground, bewahrte er uns davor die Burger einfach im ganzen zu verputzen.

So ließen wir also die Oberteile links liegen und schlemmten uns mit kleinen Bissen durch die Kreationen des Hard Rock Cafes.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir der “Veggie Leggie”. Ich habe mir, bis jetzt, eher selten einen vegetarischen Burger bestellt. Hin und wieder, um zu schauen, ob ich positiv überrascht werde. Das kam leider eher selten vor. Dieser vegetarische Burger allerdings, hat mich überzeugt. Hätte ich ihn mit verbunden Augen und ohne Vorwissen gegessen, bin ich mir sehr unsicher, ob ich den “Veggie Leggie” als vegetarisch erkannt hätte. Als überzeugter Fleischgenießer werde ich mir bei meinem nächsten Besuch im Hard Rock Cafe freiwillig den “Veggie Leggie” bestellen!

Ansonsten kann ich euch die Burger jedenfalls sehr empfehlen. Tolle, kreative Kreationen treffen hier auf hochwertige Zutaten. Sei es angebratenes Gemüse, karamellisierte Zwiebeln, die hausgemachte BBQ-Sauce, Blauschimmelkäse oder all die anderen Zutaten. Die Burger schmecken einfach lecker.

Gegen Ende des Abends kamen wir in den Genuss den Berlin Local Burger zu probieren. Das Hard Rock Cafe hat in jeder Stadt einen speziellen Local Burger. In München ist das, beispielsweise, ein Burger mit Leberkäse. Wir in Berlin haben – natürlich – einen Currywurst Burger.

Ohja… meine Güte. Wir hatten einen total harten Job. Bei brüllender Hitze in einem klimatisierten Restaurant sitzen, sich Cocktails reichen lassen, die Zusammensetzung der hauseigenen angefertigten Saucen erklären lassen und Burger essen. Totale Strafe. :-)
Shermin – magischer-kessel.de

Unabhängig davon, dass ich schon fast am Platzen war als der Burger auf unserem Tisch eintraf, fand ich diesen Burger eher abschreckend. Eventuell kommt solch eine Kreation bei Touristen sogar gut an. Für meinen Gaumen war das jedoch ein Tick zu viel Kreativität. Dafür kam mit dem Currywurst Burger noch ein unerwartetes Highlight zum Abschluss. Die Pommes des Hard Rock Cafes sind super Lecker gewesen! Leeeecker!

Meine eigene Burgerkreation auf diesem Workshop war ein Barbecue-Pesto-Burger mit Blattspinat, karamellisierten Zwiebeln, Tomate und Parmesan. Klingt gut, oder? Aber fragt nicht, wie extrem langweilig dieser Burger aussah, als ich die obere Hälfte des Brötchens zugeklappt habe:-) Ich bin halt doch in erster Linie Blogger und erst danach Hobbykoch!

Fazit

Ich habe mich entschieden, vorerst keine eigene Bewertung des Hard Rock Cafes abzugeben. Ich würde mir schwer tun Sterne zu verteilen, ohne als Gast dort gewesen zu sein. Was ich euch aber sagen kann, die Burger lohnen sich. Ich denke, wenn man bei einem Burger besonders auf das Fleisch wert legt, dann sollte man auch weiterhin das Bird, in der Gleimstraße in Prenzlauer Berg, aufsuchen. Für Liebhaber von kreativen Burgern mit hochwertigen Zutaten, kann ich das Hard Rock Cafe am Kurfürstendamm in Berlin Charlottenburg aber wärmstens empfehlen. Vielleicht gibt es hier sogar den besten vegetarischen Burger der Stadt!

Hard Rock Cafe am Kurfürstendamm

Was sagt ihr zum Hard Rock Cafe? Was ist euer Lieblingsburger? Ist ein vegetarischer Burger überhaupt ein Burger, oder ist das ein Brötchen mit Gemüse? :-)

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Von André Lange

Ich bin ein Foodie aus Berlin, mit einer Menge Spass an leckerem Essen, guten Restaurants, chilligen Bars und dem Lifestyle in Berlin.

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